Über TotalAV
TotalAV gehört zur Total Security Group. Laut den Nutzungsbedingungen stehen dahinter die Total Security Limited, eine in England eingetragene Gesellschaft mit Sitz in Fareham, Hampshire, und die Total Security U.S. LLC in Boston, die beide Teil von Point Wild sind. Für Nutzer außerhalb der USA ist die britische Gesellschaft die Adresse für Mitteilungen und Widerrufe. Neben TotalAV gehören weitere Marken zur Gruppe, etwa Total Adblock, Total VPN und Total Password. Wer mehrere Dienste mit derselben E-Mail-Adresse kauft, sieht sie unter einem gemeinsamen Login, doch jedes Abo wird getrennt verwaltet und muss einzeln gekündigt werden.
Die Software läuft auf aktuellen Versionen von Windows, macOS, Android und iOS. Der Echtzeitschutz prüft Downloads, Installationen und ausführbare Dateien bei jedem Zugriff, geplante Scans lassen sich automatisieren, und WebShield warnt vor gefälschten, betrügerischen und Phishing-Seiten. Ein Werbeblocker entfernt aufdringliche Anzeigen, Pop-ups und Benachrichtigungen, ein Datenschutzmodul löscht Tracking-Cookies und Browserspuren. Die Datenleck-Überwachung prüft, ob eine E-Mail-Adresse in öffentlich bekannten Datenpannen auftaucht; private oder unveröffentlichte Datensätze erfasst sie laut TotalAV nicht. Total VPN nutzt AES-256-Verschlüsselung, Schutz vor DNS- und IP-Lecks und einen Kill-Switch, Total Password speichert Zugangsdaten ebenfalls mit AES-256.
Es gibt drei Hauptpakete: Total AV Plus für vier Geräte, Internet Security für sechs und Total Security für acht Geräte. Dazu kommen Zusatzdienste wie Unlimited Protection, Total VPN, Advanced Cloud Scanning, Total Password, Family Protection, Smartphone Optimizer, Identity Theft Protection, Total Adblock oder Total Drive. Angeboten werden monatliche, vierteljährliche, halbjährliche und jährliche Laufzeiten. Neukunden erhalten oft Einführungspreise, danach verlängert sich das Abo automatisch zum regulären Tarif. Die öffentliche Preismatrix nennt die Verlängerungspreise; in Euro angezeigte Preise enthalten laut Bedingungen die Mehrwertsteuer. Wichtig ist daher, beim Kauf den Folgepreis zu prüfen, nicht nur den ersten Betrag.
Vor einer Preisänderung informiert TotalAV nach eigenen Angaben in der Regel bis zu 30 Tage vor der Abbuchung bei Jahres- und Halbjahresabos und 10 Tage vorher bei Monatsabos per E-Mail. Gekündigt wird im Online-Portal unter „Meine Abonnements“. Dabei gilt eine Besonderheit: Das Abschalten der automatischen Verlängerung beendet weder den Zugang noch löst es eine Erstattung aus. Wer Geld zurück möchte, muss das Abo vollständig beenden und die Erstattung innerhalb der Frist beantragen. Die Geld-zurück-Garantie beträgt 30 Tage für jährliche und zweijährige Abos und 14 Tage für monatliche, vierteljährliche und Zusatzdienste.
Kunden in der EU und im Vereinigten Königreich können außerdem innerhalb von 14 Kalendertagen ab Vertragsschluss ohne Angabe von Gründen widerrufen, per Post an die Total Security Limited oder per E-Mail an withdrawal@totalav.com; ein Muster-Widerrufsformular steht in den Bedingungen. Für Nutzer außerhalb der USA gilt das Recht von England und Wales, wobei zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Wohnsitzlandes Vorrang haben. Ist eine Zahlungsmethode abgelaufen oder wird sie abgelehnt, kann TotalAV laut Preisseite Tokenisierung oder Aktualisierungsdienste des Kartenausstellers nutzen, um die Verlängerung abzuschließen. Support gibt es über das Hilfe-Center und support@totalav.com.
Eine hilfreiche Bewertung von TotalAV nennt das Paket und die Laufzeit, die geschützten Geräte, den Einfluss auf die Systemleistung, die Nützlichkeit von WebShield, Werbeblocker oder VPN, den tatsächlich gezahlten Verlängerungspreis und Erfahrungen mit Kündigung, Erstattung oder Support. Maßgeblich sind die aktuellen Nutzungsbedingungen und die Preismatrix von TotalAV.