Über Swagbucks
Swagbucks gehört zu Prodege, LLC, einem Internet- und Medienunternehmen aus Los Angeles, das auch MyPoints und ShopAtHome betreibt. In einer Mitteilung vom März 2019 bezeichnete Prodege Swagbucks als beliebtestes Prämienprogramm im Netz und erklärte, die Plattform und ihre Schwesterseiten hätten bereits mehr als 600 Millionen US-Dollar in bar und in Geschenkkarten ausgezahlt. Bis dahin war der Dienst in den USA, Kanada, Großbritannien, Australien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Indien verfügbar, danach öffnete er sich für Nutzer in den meisten Ländern der Welt. Deutschland zählt also seit Langem zu den Kernmärkten, und die Mitglieder können per Website oder mit der Smartphone-App für iOS und Android teilnehmen.
Die offizielle Hilfe listet die Länder, deren Einwohner über 13 Jahre Prämien einlösen dürfen: die USA und ihre Territorien, Irland, Frankreich, Deutschland, Australien, Neuseeland, Indien, Kanada, Spanien, Portugal und Großbritannien. Für deutsche Nutzer gibt es ein deutschsprachiges Hilfecenter unter kundendienst.swagbucks.com, eine Seite mit Erklärungen zur Funktionsweise auf Deutsch und einen deutschen Blog. Das Modell ist einfach: Werbetreibende bezahlen Swagbucks, um die Mitglieder zu erreichen, und Swagbucks gibt einen Teil davon in Form von SB-Punkten weiter, die sich gegen PayPal-Guthaben oder Gutscheine eintauschen lassen.
Punkte gibt es auf verschiedenen Wegen. Bezahlte Umfragen sind der wichtigste, mit täglich wechselnden Themen und einer vorab angezeigten Dauer und Vergütung. Dazu kommen tägliche Kurzumfragen, Spiele, Angebote von Werbepartnern und Cashback beim Online-Einkauf. Die Browsererweiterung Swagbutton weist beim Einkaufen auf mögliche Rückvergütungen hin. Laut Hilfe gibt es SB für Einkäufe außerhalb der USA, sofern der Händler in das jeweilige Land liefert. Die Swagbucks-Leitfäden räumen offen ein, dass Umfragen ein Zubrot und kein Gehalt sind.
Im Prämienshop stehen unter anderem Amazon.de-Gutscheine über 1, 5, 10 und 15 Euro. Sie gelten für geeignete Artikel auf Amazon.de, lassen sich nicht wieder aufladen, nicht weiterverkaufen und nicht in Bargeld umtauschen. Laut deutschem Hilfecenter funktioniert die Einlösung in zwei Schritten: Zuerst kopiert man einen achtstelligen Code und fügt ihn auf der nächsten Seite ein, erst dann erscheint der eigentliche Gutscheincode. Rabatt-Swag-Ups lassen sich nur für Gutscheine nutzen, deren SB-Preis höher ist als der Rabatt. Das Empfehlungsprogramm beteiligt Mitglieder an den Punkten geworbener Freunde.
Ein offizieller Swagbucks-Ratgeber beschreibt weitere Details: Für die Anmeldung reichen E-Mail-Adresse, Name und Passwort oder ein Google- beziehungsweise Facebook-Konto, für Umfragen muss man aber ein Profil mit persönlichen Angaben ausfüllen. Eingelöst werden kann ab 500 SB, und Prämien kommen meist innerhalb von drei Wochen an, Gutscheine per E-Mail. Wer Freunde wirbt, erhält 10 % von deren Punkten und zusätzlich 300 SB, sobald ein geworbenes Mitglied selbst 300 Punkte gesammelt hat. Für die Installation des Swagbutton gibt es einmalig 25 SB. Die Spiele tragen Namen wie Swag Jump, Swag Memory und Swagasaurus Run.
Prodege erklärt, die DSGVO einzuhalten, und veröffentlicht seine Datenschutzerklärung auf prodege.com. Manche Funktionen gibt es nur in bestimmten Ländern, etwa ein Anerkennungsprogramm für Mitglieder, das sich auf die USA, Kanada, England und Australien beschränkt. Eine hilfreiche Bewertung von Swagbucks nennt die investierte Zeit, die gesammelten SB und die genutzten Aktivitäten, die eingelöste Prämie, die Dauer bis zur Gutschrift und die Reaktion des Supports bei Problemen mit Punkten.