Über Rosetta Stone
Laut Unternehmensseite entstand Rosetta Stone aus dem Wunsch eines Mannes, Sprachen besser zu lernen. Gründer Allen Stoltzfus hatte mühsam Russisch nach klassischen Methoden gelernt und suchte Ende der 1980er-Jahre einen Weg, Sprachen durch natürliches Eintauchen zu vermitteln. Mit seinem Schwager John Fairfield gründete er 1992, als die CD-ROM das Vorhaben möglich machte, die Fairfield Language Technologies in Harrisonburg, Virginia. 2006 wurde die Firma nach ihrem bekanntesten Produkt umbenannt. Seit 2021 gehört Rosetta Stone zur IXL-Learning-Familie, zusammen mit Marken wie IXL, Vocabulary.com, Education.com und Wyzant, und hat Büros in sechs Ländern.
Die deutsche Startseite beschreibt die Methode so: Rosetta Stone soll die angeborene Fähigkeit des Gehirns aktivieren, neue Sprachen zu lernen. Gelernt wird durch Eintauchen, mit Alltagsszenarien, interaktiven Aktivitäten und Aufnahmen von Muttersprachlern. Die hauseigene Spracherkennung TruAccent sagt sofort, wie gut ein Wort oder eine Redewendung ausgesprochen wurde, damit man ab der ersten Lektion auf echte Gespräche vorbereitet ist. Neue Fähigkeiten werden in passendem Tempo vermittelt und Schlüsselwörter in verschiedenen Zusammenhängen geübt. Neben kurzen Lektionen gibt es Geschichten, die von Muttersprachlern vorgelesen werden, und ein Phrasenbuch zur Reisevorbereitung.
Die Seite „So funktioniert es“ erklärt den Ablauf genauer. Jede Lektion beginnt mit Schlüsselvokabeln, die man laut ausspricht, während TruAccent die Aussprache mit der von Muttersprachlern vergleicht. Man hört Wörter und Sätze und wählt das passende Bild, sodass die Sprache über Bilder und Schlussfolgern statt über Übersetzung gelernt wird. Die Lektionen bauen aufeinander auf, von häufigen Wörtern über einfache Sätze bis zu komplexeren Strukturen, und sind so kurz, dass schon fünf Minuten für einen Fortschritt reichen. Mit dem Audio Companion lassen sich Audiospuren zu jeder Einheit herunterladen und auch ohne Internetverbindung üben.
Auf der deutschsprachigen Angebotsseite stehen Abos ab 10,95 € oder 14,95 € pro Monat, je nach Paket, mit einer 30-tägigen Geld-zurück-Garantie. Zur Auswahl stehen 25 Sprachen, darunter Englisch in amerikanischer und britischer Variante, Spanisch aus Spanien und Lateinamerika, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Japanisch, Chinesisch, Arabisch, Koreanisch, Russisch, Türkisch, Polnisch, Hindi, Irisch und Latein. Ein Paket für alle Sprachen ist ebenfalls angeboten, und Sprachkurse lassen sich verschenken. Gelernt wird am Computer oder per App auf dem Smartphone, und das Abo lässt sich laut Supportartikel über das eigene Konto kündigen.
Neben Privatkunden richtet sich Rosetta Stone an Schulen und Unternehmen. Für Schulen soll das Programm vertiefen, was im Fremdsprachenunterricht gelernt wird, und Englischlernenden helfen; für Unternehmen gibt es branchenspezifische Lektionen und Vokabeln, damit Mitarbeitende über Sprachbarrieren hinweg arbeiten können. Auf der Website erzählen Lernende von ihren Erfahrungen, etwa eine Lehrerin der Klassen 3 bis 12, deren Schüler verschiedene Sprachen lernen, oder Reisende, die feststellen, dass sich Menschen öffnen, sobald man es in ihrer Sprache versucht. Eine Nutzerin hebt hervor, dass sich Lektionen auch in zehn Minuten unterbringen lassen.
Eine hilfreiche Bewertung von Rosetta Stone nennt die gelernte Sprache, das Ausgangsniveau, wie oft und wie lange gelernt wurde, die Erfahrung mit TruAccent und der App und gegebenenfalls Erfahrungen mit Kündigung oder Erstattung. Die Geschichten auf Rosetta Stone reichen laut Website von Gedichten bis zu Erzählungen, und das Phrasenbuch deckt Situationen wie Essengehen, Unterwegssein sowie Gesundheit und Sicherheit ab. Maßgeblich sind die Angaben auf rosettastone.de.