Über Riverside
Riverside richtet sich an Podcaster, Video-Creator, Marketing-Teams und Unternehmen, die Gespräche mit Gästen aus der Ferne aufnehmen wollen, ohne ein eigenes Studio zu brauchen. Laut Impressum der deutschen Website ist Anbieter die RiversideFM, Inc. mit Adresse in Dover, eingetragen im Bundesstaat Delaware unter der Nummer 852702558; vertretungsberechtigter Geschäftsführer ist CEO Nadav Keyson. Eine Umsatzsteuer-ID ist nicht angegeben, Kontakt läuft über support@riverside.fm und das Hilfe-Center. Die Website ist auf Deutsch verfügbar, einzelne Funktionsbeschreibungen und Teile der Preisseite sind aber weiterhin englisch, und die Preise werden in US-Dollar angezeigt.
Das Grundprinzip ist die lokale Aufnahme: Jede Person wird auf dem eigenen Gerät aufgezeichnet, und die Dateien werden fortlaufend hochgeladen. So entstehen laut Riverside Videos bis 4K und unkomprimierte Audiodateien in getrennten Spuren, auch wenn die Internetverbindung schwankt. Bis zu zehn Personen können an einer Sitzung teilnehmen, Bildschirmfreigaben werden mitgeschnitten, und automatische Cloud-Backups schützen vor Datenverlust. Für Vor-Ort-Aufnahmen lassen sich bis zu zwei Eingänge nutzen. Mac-App und Mobile Apps ergänzen den Browser; auf dem Smartphone liegt die Videoqualität je nach Plan bei bis zu 1080p, im Business-Plan bei bis zu 4K.
Nach der Aufnahme bearbeitet man im textbasierten Editor: Wer Wörter im Transkript löscht, schneidet die entsprechende Stelle aus dem Video. Magic Audio verbessert den Klang und entfernt Hintergrundgeräusche, Magic Clips schlägt kurze Ausschnitte für soziale Netzwerke vor, und der KI-Co-Creator, KI-Show-Notes, Untertitel und Transkription helfen bei der Nachbereitung. Für KI-Übersetzung, KI-B-Roll und animierte Clips braucht man Credits; Pro und Grow starten mit 20, Business mit 60, weitere lassen sich kaufen. Kernfunktionen wie Magic Clips, Magic Audio und der Co-Creator verbrauchen laut FAQ keine Credits. Über eine MCP-Schnittstelle lässt sich Riverside zudem mit KI-Assistenten verbinden.
Der kostenlose Einstieg erlaubt Aufnahmen bis 720p und einmalig zwei Stunden Download getrennter Spuren. Pro bietet ein Studio, Aufnahmen bis 4K und 15 Stunden getrennte Spuren im Monat; Grow fügt Social Scheduling, Podcast-Hosting für zwei Shows, Full-HD-Livestreams zu beliebig vielen Zielen und 20 Stunden hinzu. Webinar erlaubt Webinare mit bis zu 100 Teilnehmenden, Registrierungsformulare, Umfragen und eine HubSpot-Anbindung. Business wird individuell angeboten und bringt unbegrenzte Studios, gemeinsames Bearbeiten, SSO und API-Zugang. Die Bezahlpläne lassen sich 14 Tage kostenlos testen, und jährliche Zahlung spart laut Preisseite bis zu 20 Prozent.
Ein Studio ist bei Riverside ein eigener Bereich für eine Show mit eigenen Aufnahmen, Hosting, Analysen und eigener Website. Wer zwei Podcasts oder zwei Kunden betreut, braucht also zwei Studios. Wichtig ist auch das Download-Kontingent: Aufnehmen kann man unbegrenzt, doch wer die monatlichen Stunden für getrennte Spuren aufgebraucht hat, kann erst im nächsten Abrechnungszeitraum oder nach einem Upgrade wieder einzelne Spuren herunterladen. Eine zusätzliche Editor-Rolle ist in Pro, Grow und Webinar ein kostenpflichtiges Add-on. Vor dem Abschluss lohnt es sich deshalb, Zahl der Shows, Gäste und Bearbeiter realistisch zu planen.
Eine hilfreiche Bewertung von Riverside nennt den genutzten Plan, die Zahl der Gäste und ihre Geräte, die Stabilität der Aufnahme bei schwacher Verbindung, die Qualität der getrennten Spuren, die Treffsicherheit von Transkript und Magic Clips sowie Erfahrungen mit Support oder Kündigung. Funktionen, Preise und Bedingungen ändern sich; maßgeblich sind die Angaben auf riverside.com zum Zeitpunkt des Abschlusses.