Über MoonPay
Auf der Seite „Über uns“ beschreibt sich MoonPay als Infrastruktur, die den Zugang zu Kryptowährungen vereinfacht: Kaufen, Verkaufen und Handeln mit alltäglichen Zahlungsmitteln wie Karten, Apple Pay und PayPal, dazu Werkzeuge zum Senden, Empfangen und Verwalten von Stablecoins. Nach eigenen Angaben hat MoonPay fast 30 Millionen Kunden und stellt die Infrastruktur für fast 500 Unternehmen bereit. Das Unternehmen ist in den USA lizenziert und im Vereinigten Königreich, in der EU, in Kanada und in Australien reguliert. Wer über die App eines Partners zu MoonPay kommt, bekommt die eigene Wallet-Adresse beim Kauf automatisch ausgefüllt, was den Ablauf verkürzt.
Für Europa ist die Zulassung nach der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte, kurz MiCA, entscheidend. MoonPay meldete, zu den ersten Unternehmen zu gehören, die diese Zulassung erhalten haben, und hob die Zusammenarbeit mit der niederländischen Finanzmarktaufsicht AFM hervor. Laut Lizenzseite ist die zuständige Gesellschaft für den EWR die MoonPay Europe B.V. mit der Registernummer 41000002 bei der AFM. Daneben nennt die Seite die MoonPay Technology Services Limited unter Aufsicht der irischen Zentralbank und die MoonPay (UK) Limited unter Aufsicht der britischen FCA. Laut Kaufseite wird das MoonPay-Guthaben getrennt von den Geschäftsmitteln in einer regulierten Struktur nach den MiCA-Vorgaben verwahrt.
Gekauft wird in über 150 Ländern in der Landeswährung des eigenen Bankkontos. Zur Auswahl stehen mehr als 100 Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Ethereum, Solana, Tether und USD Coin, und man kann auch Bruchteile einer Münze kaufen. MoonPay ist nicht-kustodial: Die Coins landen in einer eigenen Wallet, und wer noch keine hat, kann beim Checkout eine erhalten. Bezahlt wird per Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay oder PayPal; das MoonPay Balance lässt sich unter anderem per SEPA aufladen. In ausgewählten Ländern gibt es wiederkehrende Käufe, etwa wöchentlich oder monatlich. DeFi-Handel ist im EWR laut Startseite nicht verfügbar.
Verkaufen kann man laut Verkaufsseite in Deutschland und über 80 weiteren Ländern, und zwar mehr als 120 Kryptowährungen ab einem Wert von 20 Euro. Die Auszahlung geht auf ein Bankkonto, eine Visa- oder Mastercard oder ein PayPal-Konto. MoonPay nennt Transaktionsgebühren ab 1 % für Banküberweisungen und 4,5 % für Visa-Karten. Laut Preisoffenlegung setzt sich der Preis aus einem Basiskurs, den MoonPay alle zehn Sekunden von unabhängigen Dritten abruft, einem möglichen Spread, der Netzwerkgebühr, der MoonPay-Gebühr und bei manchen Partnern einer Ökosystemgebühr zusammen. Alle Posten werden vor der Bestätigung angezeigt, und Käufe über das Guthaben kosten keine MoonPay-Gebühr.
Zur Sicherheit verweist MoonPay auf eigene Betrugs- und Sicherheitsteams, eine unabhängig geprüfte ISO-27001-Konformität und eine SOC-2-Type-2-Prüfung. Auf der deutschen Kaufseite heißt es, mehr als eine Million Nutzer in Deutschland und mehr als sechs Millionen in Europa nutzten den Dienst, und es seien Kryptowerte im Wert von über acht Milliarden Euro sicher geliefert worden. Auf Trustpilot kommt MoonPay nach eigener Angabe bei über 100.000 Bewertungen auf durchschnittlich 4,1 von 5 Sternen. Hilfe gibt es über ein Hilfezentrum, eine Statusseite und ein Kontaktformular für Geschäftskunden.
Eine hilfreiche Bewertung von MoonPay nennt die genutzte Zahlungs- oder Auszahlungsmethode, die tatsächlich angezeigten Gebühren und Spreads, die Dauer der Verifizierung und gegebenenfalls Erfahrungen mit dem Support oder über welche Partner-App der Kauf lief. Maßgeblich sind die Angaben auf moonpay.com.