Über Miinto
Laut der Seite „Über miinto.de“ wurde Miinto 2009 gegründet und beschäftigt heute mehr als 200 Mitarbeitende in der Zentrale in Kopenhagen und in Regionalbüros in Oslo, Amsterdam, Warschau und Mailand. Die Plattform verkauft in Ländern wie Dänemark, Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Belgien, Polen, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und den USA. Ihr Modell ist ein Netzwerk aus mehr als 900 unabhängigen Modegeschäften und Einkäufern, die ihre Ware über Miinto online anbieten. Kleinen Läden soll das den teuren und aufwendigen Schritt in den eigenen Onlinehandel ersparen und ihnen viele neue Kundinnen und Kunden bringen.
Miinto betont, kein eigenes Lager zu haben und überhaupt keine Kleidung zu besitzen. Alle Produkte werden von den Boutiquen ausgewählt, gelagert und verschickt. Das Unternehmen sieht darin einen Beitrag gegen Überproduktion in der Modebranche: Kundinnen und Kunden werden mit Geschäften verbunden, die die Ware bereits vorrätig haben, statt dass Marken noch mehr produzieren. Im Sortiment finden sich Damen- und Herrenmode, Schuhe und Accessoires vieler Designer- und Premiummarken, etwa C.P. Company, dazu regelmäßige Sale-Aktionen mit hohen Rabatten und Gutscheinkarten. Weil jede Bestellung aus einer anderen Boutique kommen kann, unterscheiden sich Versandort und Verpackung je nach Artikel.
Die Website gehört laut Nutzungsbedingungen der Miinto DE GmbH mit Sitz in der Straße Hohe Bleichen in Hamburg. Miinto ist dort ausdrücklich als gesetzliche Verkäuferin genannt und für die sichere Abwicklung der Zahlungen verantwortlich. Bestellen darf, wer über 18 Jahre alt ist und eine gültige Zahlungskarte besitzt; Jüngere brauchen die Zustimmung der Eltern. Bezahlt wird per Karte, über Zahlungsanbieter wie PayPal oder mit Klarna, das „Später bezahlen“ und „Aufteilen“ anbietet. Für Klarna oder PayPal kann eine Gebühr anfallen, die im Checkout angezeigt wird und bei einer Rückgabe nicht erstattet wird. Alle Preise enthalten die Mehrwertsteuer, Lieferkosten kommen hinzu.
Die voraussichtliche Lieferzeit steht in der Versandbestätigung; Verzögerungen durch Ereignisse außerhalb des Einflusses von Miinto sind laut AGB möglich. Passt ein Artikel nicht, hat man 14 Tage nach der Lieferung Zeit, ihn zurückzusenden. Dazu registriert man die Rücksendung über ein Formular, verpackt die ungetragenen Artikel im Originalzustand mit allen Etiketten, legt den Rücksendeschein bei, klebt das mitgelieferte Etikett außen auf und gibt das Paket innerhalb von 14 Tagen an der angegebenen Stelle ab. Markenverpackungen wie Schuhkartons sollen nicht als Versandkarton dienen; die Originalverpackung von Miinto darf wiederverwendet werden. Die Erstattung folgt nach Bearbeitung der Rücksendung.
Wer mit einem Gutschein bestellt, sollte eine Regel kennen: Fällt der Wert der behaltenen Artikel nach einer Teilrückgabe oder Teilstornierung unter den Mindestbestellwert, entfällt der Gutschein. Im Checkout kann man außerdem einen frei gewählten Betrag an das Rote Kreuz spenden, der vollständig weitergegeben und nicht zurückerstattet wird. Bei falschen oder beschädigten Artikeln hilft der Kundenservice weiter. Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf die Größenangaben der jeweiligen Boutique, auf die angezeigten Lieferkosten und darauf, ob bei der gewählten Zahlungsart eine Gebühr anfällt, denn sie wird bei einer Rückgabe nicht erstattet.
Eine hilfreiche Bewertung von Miinto nennt den Artikel und die Marke, die Boutique, aus der er kam, die Lieferzeit und den Zustand der Ware, wie gut die Größe passte und gegebenenfalls Erfahrungen mit Rücksendung, Erstattung oder Kundenservice. Maßgeblich sind die aktuellen Geschäftsbedingungen auf miinto.de.