Über LightInTheBox
Laut dem Jahresbericht (Form 20-F) für 2025, den das Unternehmen im April 2026 bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat, wurde LightInTheBox im Juni 2007 gegründet und betrieb sein Geschäft zunächst über die Hongkonger Gesellschaft Light In The Box Limited. Im März 2008 entstand die LightInTheBox Holding Co., Ltd. auf den Kaimaninseln, die seitdem als Muttergesellschaft dient. Die deutschsprachige Wikipedia nennt als Gründer Quji (Alan) Guo, Xin (Kevin) Wen, Liang Zhang, Jun Liu und Chit Jeremy Chau. Das Geschäftsmodell sei von Thomas Friedmans Buch The World is Flat inspiriert gewesen. Der Hauptsitz befindet sich laut Jahresbericht in Singapur.
Im Juni 2013 ging LightInTheBox an die New York Stock Exchange; die Aktien werden dort als American Depositary Shares unter dem Kürzel LITB gehandelt. Der Börsengang brachte laut 20-F vor Kosten 75 Millionen Dollar ein. Die englische Wikipedia berichtet, dass knapp drei Monate später in New York eine Sammelklage eingereicht wurde, die dem Unternehmen irreführende Angaben zu seinen Aussichten vorwarf; das Verfahren endete 2014 mit einem Vergleich. 2016 stieg Zall Cross-border E-commerce mit 42,5 Millionen neuen Aktien ein. Ende 2018 kündigte LightInTheBox die Übernahme des Singapurer Händlers Ezbuy an, der Kunden in Südostasien und Pakistan bedient.
Im Jahresbericht beschreibt sich LightInTheBox als globales E-Commerce-Unternehmen, das günstige Lifestyle-Produkte direkt an Verbraucher verkauft. Wegen des starken Wettbewerbs habe es sich vom Dropshipping-Händler zu einem Lifestyle-Unternehmen gewandelt, das auf Anlässe wie Halloween, Weihnachten und Hochzeiten setzt. Dazu kommen drei eigene Modemarken: Ador für Frauen von 35 bis 55 Jahren, eine Golfbekleidungsmarke für Golferinnen ab 35 und eine Marke für leichte Partykleider. Betrieben werden vor allem lightinthebox.com, ador.com und ezbuy.sg. Die Websites gibt es laut Bericht in über 20 Sprachen, alle Shops und Apps laufen über dieselbe technische Plattform.
Die meisten Produkte stammen von Lieferanten; laut 20-F arbeitet LightInTheBox mit rund 450 aktiven Zulieferern und hat für Kleidung eigene Designteams. Bestellungen gehen an Lager in Singapur, China und den USA, die mehr als 30.000 Aufträge pro Tag abwickeln können. Vieles wird nicht vorrätig gehalten: Die Bestellungen gehen gesammelt an die Lieferanten, die Ware wird im Lager geprüft und dann von Kurierdiensten wie DHL, UPS, FedEx oder EMS zugestellt. Die Zahl der Länder schwankt je nach Quelle: Der Jahresbericht spricht von Kunden in über 100 Ländern und Gebieten, die App-Beschreibung von über 200 Ländern.
Zur Zahlung nennt der Jahresbericht Kredit- und Debitkarten wie Visa, Mastercard und American Express, PayPal, Klarna, Apple Pay und Shop Pay, Ratenzahlung über Klarna und Afterpay sowie Western Union und Banküberweisung. Welche Methoden angeboten werden, hängt vom Land ab. Rückerstattungen gibt es laut Bericht je nach Produktkategorie, im Allgemeinen nach Rücksendung bei Qualitätsmängeln, Transportschäden, Abweichungen von der Beschreibung oder allergischen Reaktionen; für personalisierte Kleidung gelten engere Grenzen. Den Kundendienst übernimmt in über 20 Sprachen größtenteils generative KI, bei schwierigeren Anliegen helfen muttersprachliche Mitarbeiter per Chat oder E-Mail.
Die offizielle App des Anbieters Light In The Box Limited ist im deutschen App Store auf Deutsch erhältlich. Laut Beschreibung wurde sie von über 30 Millionen Kunden geladen, unterstützt 24 Sprachen und 42 Währungen und bietet App-Preise, die bis zu 60 Prozent unter denen der Website liegen sollen. Dazu kommen 24-Stunden-Blitzangebote, Gutscheine für tägliches Einchecken und bis zu 8 Dollar Prämie für geworbene Freunde. Finanziell schrumpfte das Geschäft zuletzt deutlich: Der Umsatz fiel von 629,4 Millionen Dollar 2023 auf 224,3 Millionen Dollar 2025, nach Verlusten in den Vorjahren meldete das Unternehmen 2025 aber 8,3 Millionen Dollar Gewinn.
Dieser Artikel konnte die Seiten von lightinthebox.com für Deutschland nicht abrufen, weil der Zugriff vom Server aus gesperrt war. Lieferzeiten, Versandkosten, Widerrufsfrist und Kontaktwege für Kunden in Deutschland sind deshalb nicht geprüft und sollten vor der Bestellung auf der Website nachgelesen werden. Hilfreich für eine Bewertung sind Angaben zur bestellten Kategorie, zur Passform und Materialqualität im Vergleich zu den Fotos, zur tatsächlichen Lieferzeit, zu eventuellen Zoll- oder Steuerkosten und dazu, wie Rücksendung und Erstattung abliefen.
Quellen geprüft: