Über Kittl
Kittl geht auf den Schriftgestalter und Illustrator Tobias Saul und seinen Schulfreund Nicolas Heymann zurück. Die beiden gründeten zunächst Heritage Type Co., einen Marktplatz für Vintage-Schriften, und danach Heritage Designer, ein Werkzeug, mit dem Kunden Schriften und Grafiken ohne Profiwissen anpassen konnten. Daraus entstand 2022 die Plattform Kittl. Betreiberin ist die Kittl Technologies GmbH mit Sitz in der Saarbrücker Straße in Berlin, vertreten durch Heymann und Saul. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen mehr als 120 Beschäftigte, Büros in Berlin und Düsseldorf und über 45 Millionen US-Dollar Finanzierung eingesammelt.
Kittl läuft im Browser auf einer unbegrenzten Arbeitsfläche. Zum Editor gehören Vektorbearbeitung, Texteffekte, Schriften, Illustrationen, Fotos, Texturen und tausende Vorlagen und Mockups, die zum Teil von unabhängigen Designern stammen. Dazu kommen KI-Funktionen: Bild- und Videogenerierung mit Modellen verschiedener Anbieter, Vektorgenerierung, Freisteller, Hochskalierung, Erase & Fill und automatisierte Abläufe unter dem Namen AI Flows. Die Oberfläche und die Hilfeseiten sind auf Englisch, was für Einsteiger ohne Englischkenntnisse eine Hürde sein kann. Geschäftskunden können zusätzlich Team-Workspaces, einen Versionsverlauf, eigene Markenverwaltung und individuelle Designanfragen über den Vertrieb anfragen. Teams können gemeinsam in einer Datei arbeiten. Zielgruppen sind laut Website Designer, Agenturen, kleine Unternehmen und Onlinehändler.
Der kostenlose Tarif bietet einmalig 100 KI-Token, fünf speicherbare Projekte, 500 MB Speicher und eine Auswahl an Vorlagen. Die Bezahltarife Pro, Expert und Max enthalten monatlich 2.000, 12.000 beziehungsweise 30.000 KI-Token je Editor, mehr Speicher, hochaufgelöste und transparente Exporte, eigene Schriften und die Premium-Bibliothek; Expert und Max geben zusätzlich tägliche Bonus-Token. Wie viele Bilder oder Videos ein Token-Kontingent ergibt, hängt stark vom gewählten Modell ab. Die Preise werden je nach Region in der jeweiligen Währung angezeigt und sind bei jährlicher Zahlung günstiger. Laut Nutzungsbedingungen handelt es sich um Nettopreise zuzüglich Steuern.
Bezahlt wird über Stripe mit Visa, Mastercard, American Express, PayPal, Google Pay oder Apple Pay. Abos verlängern sich automatisch monatlich oder jährlich, bis sie gekündigt werden. Nutzer können den Vertrag laut Bedingungen jederzeit ohne Frist kündigen, auch durch Löschen des Kontos; die Seite zur Kündigung erklärt das Vorgehen. Beim Kauf eines Abos oder von Token kann Kittl verlangen, dass man dem sofortigen Leistungsbeginn zustimmt und damit auf das gesetzliche Widerrufsrecht verzichtet, sobald die Leistung begonnen hat. Vor dem Abschluss lohnt deshalb ein genauer Blick auf den Tarif. Es gilt deutsches Recht, zwingende Verbraucherrechte des Wohnsitzlandes bleiben unberührt.
Für die gewerbliche Nutzung sind die Lizenzbedingungen wichtig. Inhalte aus der Kittl-Bibliothek dürfen für die Dauer des Abos in eigenen, individuell gestalteten Designs kommerziell und privat genutzt werden; die vollen Eigentumsrechte gelten nur für KI-Bilder, nicht für Bibliotheksinhalte. An KI-Bildern, die in einem Pro- oder Expert-Abo entstehen, erhält der Nutzer laut Lizenz die vollen Rechte. Im kostenlosen Tarif erzeugte KI-Bilder werden dagegen mit der Community geteilt. Eigene Uploads bleiben Eigentum des Nutzers. Wer eine Vorlage öffentlich teilt, räumt Kittl Nutzungsrechte daran ein. Die Plattform setzt ein Mindestalter von 18 Jahren voraus.
Eine hilfreiche Bewertung von Kittl nennt den genutzten Tarif, den Einsatzzweck, etwa Social-Media-Grafiken, Logos oder Print-on-Demand, die Qualität der Exporte, den tatsächlichen Token-Verbrauch und Erfahrungen mit Kündigung oder Support. Hilfreich ist auch der Hinweis, ob die mitgelieferten Vorlagen für den eigenen Zweck ausgereicht haben oder ob eigene Schriften und Grafiken nötig waren. Funktionen, Modelle und Preise ändern sich häufig; maßgeblich sind die aktuellen Nutzungs- und Lizenzbedingungen auf kittl.com.