Über Globus
Die Globus Gruppe blickt auf fast 200 Jahre Firmengeschichte zurück. Franz Bruch, der Ur-Ur-Urgroßvater des heutigen geschäftsführenden Gesellschafters Matthias Bruch, gründete das Unternehmen 1828 als Kolonialwarenhandlung. In den 1950er-Jahren wurde daraus einer der ersten Cash-and-Carry-Märkte Deutschlands, 1966 eröffnete in Homburg-Einöd der erste großflächige Verbrauchermarkt mit Selbstbedienung. 1982 folgte der erste Globus Baumarkt in Gensingen, angegliedert an das dortige SB-Warenhaus, und 1986 der erste eigenständige Baumarkt in Zweibrücken. Heute vereint die Gruppe die Globus Hypermärkte in Deutschland und Tschechien und die Globus Baumärkte in Deutschland und Luxemburg.
Im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2024 bis zum 30. Juni 2025 erzielte die Gruppe laut eigener Pressemitteilung Bruttoumsätze von 8,81 Milliarden Euro, leicht über dem Vorjahr, und ein vergleichbares Ergebnis von 254,8 Millionen Euro, 4,3 Prozent mehr als zuvor. Zum Jahresende 2024 spaltete Globus seine russischen Lebensmittelmärkte ab, um sich auf Deutschland, Tschechien und Luxemburg zu konzentrieren, und gab in der zweiten Jahreshälfte vier Standorte ab. Die Gruppe beschäftigt in ihren 77 Hypermärkten und 90 Baumärkten mehr als 34.000 Menschen, knapp 28.000 davon in Deutschland.
Die Globus Hypermärkte steigerten ihre Bruttowarenumsätze vergleichbar um 1,2 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Als Erfolgsfaktor nennt das Unternehmen seinen Local-Hero-Ansatz mit lokal ausgerichtetem Sortiment, eigener handwerklicher Herstellung vor Ort, regionaler Verbundenheit und unternehmerisch geführten Märkten, etwa mit eigenen Fachmetzgereien, Meisterbäckereien und Gastronomie. Die Globus Markthalle in Koblenz-Bubenheim gewann im Mai 2025 den Branchenwettbewerb Supermarkt des Jahres, und im Kundenmonitor 2025 belegten die Globus Markthallen mit der Gesamtnote 1,88 den Spitzenplatz unter den großflächigen Lebensmittelhändlern. In Trier plant Globus eine neue Markthalle.
In den vergangenen drei Jahren wuchsen die Hypermärkte in Deutschland und Tschechien flächen- und währungsbereinigt im Schnitt um acht Prozent. Weiteres Potenzial sieht Globus in Frische, Eigenproduktion, neuen Flächenkonzepten und E-Commerce. In Tschechien betreibt das Unternehmen zusätzlich drei GLOBUS Bistros und vier kleinere GLOBUS-Fresh-Märkte; dort lassen sich an jedem Standort knapp 20.000 Artikel online bestellen, geliefert von Foodora und Wolt, teils innerhalb von 60 Minuten. Ein zweiter Hypermarkt in Brünn ist geplant. In Deutschland investierte Globus zuletzt in energetische Modernisierungen und die Erneuerung von Metzgereien, Bäckereien und Gastronomie, etwa in Losheim und Forchheim.
Die Globus Baumärkte erzielten im selben Geschäftsjahr 2,0 Milliarden Euro Bruttoumsatz, leicht weniger als im Vorjahr, steigerten aber ihr Ergebnis, unter anderem durch die Neuaufstellung des Onlinegeschäfts. Im Juli 2025 kürte die Baumarkt-Studie des Fachmagazins diy Globus zum 14. Mal in Folge zum besten Baumarkt Deutschlands; die Märkte belegten bei 31 von 47 Einzelkriterien den ersten Platz, etwa bei Mitarbeitern, Service, Sortiment und Einkaufsatmosphäre. Die Globus Baumarkt Bonuskarte hat mehr als eine Million Nutzer und ist eng mit der Globus Baumarkt App verknüpft; der Onlineshop bietet für 27 Märkte einen Produktfinder und eine Chat-Beratung.
Größere Investitionen flossen zuletzt in die Komplettumbauten der Baumärkte in Rottenburg am Neckar und Zweibrücken mit neuem Ladenbaukonzept und zusätzlichen Services. Für Presseanfragen nennt Globus die Pressestelle in St. Wendel. Eine hilfreiche Bewertung von Globus nennt den Markt und die Sparte, also Hypermarkt, Markthalle oder Baumarkt, die Qualität von Frischetheke oder Fachberatung, die Preise im Vergleich, die Nutzung von Bonuskarte oder App und den Umgang mit einer Reklamation.