Über Elementor
Elementor entstand 2016, als Yoni Luksenberg und Ariel Klikstein, die selbst in der WordPress-Community Websites gebaut hatten, einen visuellen Editor entwickelten, mit dem professionelle Seiten ohne Programmierkenntnisse möglich werden sollten. Nach eigenen Angaben läuft Elementor heute auf über 22 Millionen Websites und rund 13 Prozent aller Websites weltweit. Hauptgesellschaft ist die Elementor Ltd. in Ramat Gan, Israel; für Kundinnen und Kunden mit Rechnungsadresse im Europäischen Wirtschaftsraum, also auch in Deutschland, kommt der Vertrag laut den Bedingungen mit der Elementor EU Ltd. in Nikosia, Zypern, zustande, und es gilt zyprisches Recht.
Kern des Angebots ist ein WordPress-Plugin, das den klassischen Editor durch eine visuelle Oberfläche ersetzt: Widgets wie Texte, Bilder, Buttons oder Formulare werden per Drag-and-drop platziert, und das Ergebnis ist sofort sichtbar. Die Grundversion ist freie Software unter der GPL-Lizenz. Die kostenpflichtigen Pläne ergänzen den Pro-Editor mit weiteren Widgets, den Theme Builder für Kopf- und Fußbereiche und Vorlagen, dynamische Inhalte, einen WooCommerce-Builder und Cloud-Vorlagen. Hinzu kommen KI-Funktionen, die ganze Seiten oder Abschnitte aus einer Beschreibung erzeugen, sowie Werkzeuge für Performance, Bildoptimierung, Barrierefreiheit und E-Mail-Versand.
Zusätzlich zum Plugin bietet Elementor eigenes WordPress-Hosting und Domains an, sodass sich eine Website an einem Ort verwalten lässt. Die Pläne werden in der Regel jährlich abgerechnet und unterscheiden sich nach Anzahl der Websites und Funktionsumfang; die aktuellen Preise stehen auf der Preisseite, meist in US-Dollar. Laut Bedingungen gibt es für Pro- und Hosting-Abos eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie ohne Angabe von Gründen, kostenlose Testphasen ausgenommen. Nach einer Kündigung bleibt die unter der GPL erhaltene Software nutzbar, Updates, Support und Cloud-Dienste entfallen jedoch.
Wer mehrere Kundenprojekte betreut, sollte den Plan nach der Zahl der Websites wählen. Lizenzschlüssel gelten für eine bestimmte Zahl von Websites und dürfen nicht weitergegeben werden, sonst kann Elementor sie sperren. Vor der Wahl lohnt die Überlegung, ob nur der Builder oder auch Hosting und E-Mail gebraucht werden und ob die Website von vielen Erweiterungen Dritter abhängen soll, die die Ladezeit erhöhen und Kompatibilitätsprobleme verursachen können. Eine mit Elementor gebaute Seite ist eng an das Plugin gebunden; ein späterer Wechsel des Builders bedeutet meist einen Neuaufbau. Updates von WordPress, Theme und Elementor sollten zuerst in einer Testkopie geprüft werden.
Das Help Center enthält Dokumentation, Tutorials und Anleitungen, etwa zur Verbindung einer eigenen Domain; die kostenpflichtigen Pläne umfassen Support, und es gibt einen zusätzlichen Priority Support. Elementor veröffentlicht ein Rechtsportal und ein Trust Center mit Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien. Rund um Elementor existiert eine große Community von Nutzern und Agenturen mit Vorlagen und Erweiterungen, die man mit Bedacht auswählen sollte. Für Websites in Deutschland bleibt der Betreiber selbst für Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Einwilligung verantwortlich; Elementor stellt dafür Werkzeuge bereit, ersetzt aber keine rechtliche Prüfung.
Eine hilfreiche Bewertung zu Elementor nennt den Plan, die Art der Website, das Hosting, die erreichte Ladegeschwindigkeit, die Bedienbarkeit von Editor und KI-Funktionen, Probleme bei Updates sowie Erfahrungen mit Support oder Rückerstattung. Interessant ist außerdem, ob die KI-Funktionen im Alltag Zeit gespart haben und wie sich die Website auf Mobilgeräten verhält. Preise, Funktionen und Bedingungen ändern sich; maßgeblich sind die Bedingungen und die Preisseite auf elementor.com.