Über Dribbble
Laut der Seite „Über uns“ begann Dribbble 2009 als kleiner Ort, an dem Designer auf Einladung ihre Arbeiten zeigten und Feedback bekamen. Die Plattform galt bald als „cool kids’ table“ der Designwelt, an dem Kreativität, Gemeinschaft und Handwerk zusammenkamen. 2021 öffnete Dribbble die Türen für alle Designer und verzichtete auf das Einladungsmodell, um neue Talente aufzunehmen. 2024 folgte der Dribbble-Marktplatz, über den Designer Arbeiten verkaufen, Kunden gewinnen und ihr Einkommen steigern können. Die erklärte Mission lautet, professionellen Designern zu helfen, mit Arbeit, auf die sie stolz sind, ihren Lebensunterhalt zu verdienen; dafür sei Dribbble von Werbung auf ein Modell mit Umsatzbeteiligung umgestiegen.
Auftraggeber können auf Dribbble Designer für freie Projekte, befristete Aufträge oder Teil- und Vollzeitstellen suchen. Man durchsucht die Community nach passenden Profilen, schickt eine Angebotsanfrage und bezahlt nach Einigung über die Plattform; Dribbble hält die Zahlung zurück, bis der Auftraggeber zufrieden ist. Vor der endgültigen Einigung über die Projektbedingungen ist keine Zahlung fällig. Die Plattformgebühr für Auftraggeber liegt je nach Projektgröße zwischen 2 und 5 %, versteckte Kosten gibt es laut Dribbble nicht. Zahlungen, Daten und geistiges Eigentum sollen dabei geschützt sein. Für feste Stellen lassen sich Stellenanzeigen schalten, hervorheben und für sieben Tage anpinnen.
Auf der Designerseite können Kunden mit Hilfe von KI ein Briefing erstellen, bekommen passende Talente empfohlen und erhalten innerhalb von Minuten Angebote. Profile zeigen eine Bewertung, die sich aus Kundenrezensionen ergibt, und lassen sich nach verschiedenen Kriterien filtern. Im Marktplatz stellen Designer konkrete Leistungen und Arbeitsbeispiele vor, etwa Dashboards, Websites, Branding oder Landingpages. Laut Dribbble finden weltweit führende Marken und besonders designorientierte Unternehmen ihre Designer über die Plattform, und die Community arbeitet mit einigen der wertvollsten Unternehmen der Welt zusammen.
Für Designer gibt es das Abo Dribbble Pro. Es verspricht ein besseres Ranking in der Suche und in Kundenempfehlungen, Zugang zu Projektanfragen nur für Pro-Mitglieder, eine Platzierung in InstantMatch-Ergebnissen und eine bevorzugte Position bei Projekteinreichungen. Pro-Mitglieder behalten 100 % ihrer Projektauszahlungen ohne Plattformgebühr und können ihr Profil mit einem Pitch-Video, eigenen Abschnitten und hervorgehobenen Leistungen gestalten. Statistiken zeigen Aufrufe, Interaktionen und Kundenaktivität. Als Partnervorteil nennt die Pro-Seite zwei kostenlose Monate des Pro-Tarifs von Lyssna für Nutzertests. Pro gibt es in drei Stufen, Pro Lite, Standard und Plus, für einzelne Kreative bis hin zu wachsenden Agenturen. Jede Stufe erhöht laut FAQ, wie oft Profil und Shots in Feeds, in der Shot-Suche, der Leistungssuche und der Designersuche erscheinen. Ein Abo lässt sich nach dem Kauf kündigen oder wechseln; Einzelheiten erklärt das Help Center.
Neben Projekten und Abos betreibt Dribbble eine Jobbörse, die nach eigener Beschreibung Hunderte Stellenangebote im Grafikdesign bündelt und Designer mit Unternehmen weltweit verbindet. Arbeitgeber mit einem Hiring-Suite-Abo können Anzeigen als hervorgehobene Angebote platzieren und direkt auf ihr eigenes Bewerbungsformular oder ihre Website verlinken. Dribbble beschreibt sich als Herz der Design-Community. Intern nennt das Unternehmen Werte wie konsequente Wirkungsmessung und eine Kultur aus Vertrauen und Authentizität, in der unterschiedliche Ideen und Perspektiven respektiert werden.
Eine hilfreiche Bewertung von Dribbble sagt, ob man als Designer oder Auftraggeber genutzt hat, welche Art von Projekt es war, wie schnell passende Angebote kamen, wie Kommunikation und Bezahlung über die Plattform liefen und, bei Pro-Mitgliedern, ob sich das Abo durch mehr Anfragen gelohnt hat. Maßgeblich sind die Angaben und Bedingungen auf dribbble.com.