Über Culligan
Culligan liebt Wasser nach eigenen Worten seit 1936. Damals gründete Emmett J. Culligan das Unternehmen und entwickelte mit dem Faucet Water Softener seinen ersten Wasserenthärter für den Hausgebrauch. Laut der Seite „Über Culligan“ hat sich das Unternehmen vom Anbieter für Enthärtungsanlagen zu einem Namen in über 90 Ländern mit mehr als 35 Marken entwickelt, darunter Zip, Waterlogic, Blupura und Harvey. Die Zeitleiste nennt weitere Stationen: den Slogan „Hey, Culligan Man!“ aus den 1950er-Jahren, den ersten Spender für sofort kochendes Wasser der Marke Zip, die Umkehrosmose für Dialyse in Krankenhäusern durch Culligan Italien, Waterlogics ersten Spender mit UV-Reinigung und Blupuras Gerät mit dem natürlichen Kältemittel R290. 2021 erwarb BDT Capital Partners Culligan gemeinsam mit weiteren Investoren, 2022 schlossen sich Culligan und Waterlogic zusammen. Nach eigener Darstellung trinken sechs Millionen Haushalte und 2,5 Millionen Unternehmen täglich Wasser des Anbieters.
In Deutschland konzentriert sich die Culligan Deutschland GmbH auf Wasserspender für Unternehmen und Einrichtungen. Das Sortiment aus eigener Produktion umfasst Wasserspender mit Gallonen, leitungsgebundene Wasserspender, Wasserarmaturen und Zapfhähne für Theke und Bar, dazu Zubehör; neueste Geräte sind die Modelle der Purity-Serie. Je nach Gerät gibt es gekühltes, temperiertes, heißes, stilles oder sprudelndes Wasser. Culligan bietet Beratung, individuelle Lösungen und laufenden Service mit Wartung über die gesamte Vertragslaufzeit, wahlweise zur Miete oder zum Kauf. Ein Produktberater und ein Wasserspender-Finder helfen bei der Auswahl, ebenso ein Ersparnisrechner.
Die Miete ist laut Website ein Rundum-sorglos-Paket mit Installation, regelmäßiger Wartung und Kundenservice. Als Beispiel nennt Culligan für 80 Personen eine monatliche Ersparnis von rund 847 Euro gegenüber Wasserkisten und etwa 2.200 eingesparte Plastikflaschen pro Monat; das hängt aber von Verbrauch und Gerät ab. Leitungsgebundene Spender empfiehlt der Anbieter bei vorhandenem Wasseranschluss und regelmäßigem Gebrauch, Gallonen-Spender dort, wo kein Anschluss vorhanden ist. Die Gallonen werden nach Angaben der FAQ viele Male wiederverwendet. Für die richtige Wahl spielen Unternehmensgröße, Branche, Vorlieben und Platz eine Rolle.
Zur Wasserqualität erklärt die FAQ, das mehrstufige Filtersystem leitungsgebundener Spender reduziere Schwebstoffe bis 0,15 Mikrometer und beseitige potenzielle Krankheitserreger zu bis zu 99,99 Prozent, während Mineralstoffe erhalten blieben; die Filter reduzierten auch Chlor und Mikroplastik. Die Geräte nutzen umweltfreundliche Kältemittel wie R600 oder R290. Culligan gibt an, Wasserspender verursachten eine tausendfach geringere Umweltbelastung als Flaschenwasser. Die Website nennt Zertifizierungen und Auszeichnungen und zeigt eine Kundenbewertung von 4,4 von 5 Sternen auf Basis mehrerer hundert Bewertungen.
Bestandskunden erreichen ihre Verträge über ein Kundenportal; Kontakt ist per Telefon, Fax, E-Mail und Formular möglich. Laut Impressum ist Culligan nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Für neue Geräte bewirbt Culligan zeitweise Kennenlern-Rabatte oder eine Zufriedenheitsgarantie über sechs Monate mit eigenen Bedingungen. Als Vorteile gegenüber Flaschenwasser nennt die FAQ geringere Kosten, weniger Zeit für Einkauf und Pfandrückgabe sowie weniger Plastikmüll. Vor Vertragsabschluss lohnt es sich, Laufzeit, Wartungsintervalle, Filterwechsel und Kosten für Gallonen oder Kohlensäure genau zu vergleichen.
Eine hilfreiche Bewertung von Culligan nennt das Gerät, Miete oder Kauf, die Zahl der Nutzer, die Wasserqualität im Alltag, Termintreue bei Installation und Wartung und gegebenenfalls Erfahrungen mit Störungen, Abrechnung oder Kündigung. Maßgeblich sind die Vertragsbedingungen von Culligan.